Pasta selbstgemacht: Tagliatelle mit Gorgonzola, Birne und Walnuss

Neues Küchengerät ist in die Foodgasm-Küche eingezogen: Eine Nudelmaschine! Für uns absolute Premiere, und wir waren sehr neugierig, was uns beim allerersten Mal damit gelingt. Um es vorweg zu nehmen: Das Ergebnis war sensationell! Der Unterschied zu gekauften Nudeln ist deutlich zu schmecken, unsere waren sehr dünn und hatten dennoch einen hervorragenden Biss. Weil wir den Aufwand für die Pasta noch nicht abschätzen konnten, haben wir uns für eine einfache aber sehr leckere Sauce dazu entschieden: Es gibt Gorgonzola mit Birne und Walnuss.

Für die Pasta brauchen wir (2 Personen):

  • 2 Eier (zimmerwarm, nicht direkt aus dem Kühlschrank)
  • 100g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
  • 100g Hartweizengrieß
  • etwas Wasser
  • Mehl zum Verarbeiten der Nudeln

Für die Sauce:

  • einen Becher Sahne
  • etwas Weißwein
  • eine große Birne (z.B. Abate Fetel)
  • eine Handvoll Walnusskerne
  • 50-100g Gorgonzola
  • 1-2 eingelegte Knoblauchzehen
  • zwei Hände voll Rucola, gewaschen und geputzt
  • frischen Schnittlauch
Zutaten für den Nudelteig

Zutaten für den Nudelteig – mehr braucht es gar nicht!

Zuerst machen wir den Nudelteig. Dazu das Mehl mit dem Grieß vermischen und in einer Schüssel oder auf der Arbeitsplatte aufschütten und eine „Kuhle“ in die Mitte drücken. Jetzt die Eier in die Mitte geben und zuerst das Mehl von den Seiten in die Mitte geben, dann langsam mit den Händen anfangen einen Teig zu kneten. Ungefähr 5 Minuten weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In den meisten Rezepten steht jetzt so etwas wie „der Teig darf nicht zu feucht, aber auch nicht zu trocken sein“. Das ist nicht besonders hilfreich, aber es stimmt schon. Manchmal muss man jetzt noch ein wenig Wasser hinzugeben und manchmal etwas Mehl. Da kommt es in der Tat ein wenig auf die Erfahrung an. Der Teig sollte zum Schluss glatt sein, und nicht an den Händen kleben. Wenn er so ist, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 30-60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Teig wird auf Stufe "0" durch die Maschine befördert

Der Teig wird auf Stufe „0“ durch die Maschine befördert

Nach der Zeit den Teig in vier Stücke teilen. Eins davon leicht platt drücken, die anderen drei wieder einwickeln, sonst fangen sie an auszutrocknen. Das eine Stück wird nun zuerst auf Stufe „0“ der Maschine durchgezogen, mit Mehl bestäubt, einmal umgeklappt und wieder durchgezogen. Das ganze 3 Mal wiederholen.

 

Die Teigbahn nimmt Form an

Die Teigbahn nimmt Form an

 

Der dünne Teig wird zu Tagliatelle geschnitten

Der dünne Teig wird zu Tagliatelle geschnitten

 

Danach jeweils nur noch 1 Mal bei Stufe 1, 2, 3 … und so weiter. Wir haben bis Stufe 5 gemacht, die Tagliatelle sind dann schon schön dünn. Die Nudeln kann man einfach auf einem leicht mit Mehl bestäubten Küchentuch kurz trocknen lassen, aufhängen oder ähnliches ist nur nötig, wenn man sie trocknen möchte zum längerfristigem aufbewahren. Unsere sollten aber sofort ins Wasser! :)

Frisch geschnitten

So soll es aussehen: frisch geschnittene Tagliatelle!

Während die Nudeln trocknen machen wir die Sauce. Dazu die Walnüsse kurz in der Pfanne ohne Fett anrösten, zur Seite stellen. Den Knoblauch fein würfeln, die Birne in größere Stücke würfeln und beides mit ein wenig Butter andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen, die Sahne angießen. Jetzt Stückchen vom Gorgonzola hinzugeben, kurz einkochen lassen und mit Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Die Nudeln werden jetzt nur kurz (maximal 5 Minuten) in kochendem Salzwasser gegart, dann sofort abgießen. Weil die Tagliatelle schnell zusammenkleben jetzt sofort zur Sauce geben und alles in der Pfanne verrühren. Hat man zuviel Nudeln gemacht kann man diese problemlos bis zum nächsten Tag aufheben, in dem man diese direkt nach dem Abgießen (noch warm) in eine Schüssel gibt und mit etwas Olivenöl vermischt.

Guten Appetit

Guten Appetit!

Die Nudeln in der Sauce jetzt auf zwei (mit einer Kelle heißem Nudelwasser) vorgewärmte tiefe Teller geben, den Rucola dazu und mit dem Schnittlauch dekorieren. Wir hatten dazu ein Glas frischen Weißwein (Lugana) – guten Appetit!

 

DocSnyder

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Codemonkey im wärmsten Zipfel der Republik, Musik- und Filmenthusiast, Törtchenliebhaber.

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