Kanelbullar – Gebäck aus Schweden

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Wo ich Hefegebäck und Zimt-Fan bin, was bietet sich da mehr an, als Kanelbullar (Zimtschnecken eben) zu backen? Schweden begeistert mich eh regelmäßig mit anderen Dingen, aber das tut hier nichts zur Sache ;). Der hier im Rezept enthaltene Kardamom mag vielleicht zuerst nicht ganz passen, gibt dem Gebäck aber den letzten Kick IMHO. Ganz besonders gut ist er, wenn man noch ganze Kapseln bekommt und sie frisch im Mörser zerreibt.

Sie lassen sich auch (wie fast alles Hefegebäck eigentlich) super einfrieren und dann im Ofen prima wieder aufbacken, kleinere Mengen davon herstellen lohnt nämlich erst gar nicht.

Für 24 Stück:

  • 300ml Milch
  • 42g Hefe
  • 750g Mehl
  • 150g Butter
  • 1 TL Kardamomkapseln
  • 1 Ei (Zimmertemperatur)
  • 1/1 TL Salz
  • 125g Zucker

Für die Füllung:

  • 75g Butter
  • 100g Zucker
  • 2 EL Zimt (ja, Eßlöffel!)
  • 1 Ei zum Bestreichen

Die Milch leicht wärmen, eine Tasse abnehmen und mit der Hefe verrühren. Mit einem EL Mehl an einem warmen Ort eine viertel Stunde gehen lassen. Mit der restlichen Milch zusammen die Butter zerlassen, abkühlen lassen. Die Samen der Kardamomkapseln mörsern.

Das restliche Mehl mit dem Ei, Salz, Zucker und Kardamom in eine Schüssel geben. Mit dem Vorteig und der Milch-Butter-Mischung einen glatten Teig kneten. Etwa 1h an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Butter für die Füllung zerlassen und mit Zucker & Zimt mischen. Den Teig in zwei Portionen zu je ca 5mm dicken Platten ausrollen, mit der Zimtbutter bestreichen, zummenrollen und je 12 Stücke schneiden. Die Scheiben auf ein Backbleck mit Backpapier legen, leicht andrücken und erneut 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen.

Das Ei mit 1 EL Wasser verquirlen und die Schnecken damit bestreichen und nur sehr kurz (5-10 Minuten!) backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Die noch leicht warmen Schnecken mit einer Tasse Kaffee oder Tee und zusammen mit zeitgenössischer schwedischer Musik genießen. Den Rest einfrieren, wenn er vollständig abgekühlt ist. Wenn noch was da ist.

Original-Rezept von Sarah Wiener.

DocSnyder

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Codemonkey im wärmsten Zipfel der Republik, Musik- und Filmenthusiast, Törtchenliebhaber.

2 Responses to Kanelbullar – Gebäck aus Schweden

  1. SuppenhanneSuppenhanne says:

    Oh, die sehen toll aus! Ich glaube, ich habe ein ähnliches Rezept in meinem Astrid Lindgren-Kochbuch. Das muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren …

  2. DocSnyderDocSnyder says:

    Es gibt ein Astrid Lindgren-Kochbuch?! Davon musst du mal hier erzählen :)

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